{"id":1201,"date":"2012-12-22T21:06:42","date_gmt":"2012-12-22T20:06:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.energiewendeheilbronn.de\/blog\/?p=1201"},"modified":"2012-12-22T21:07:14","modified_gmt":"2012-12-22T20:07:14","slug":"atommull-aus-obrigheim-ins-neckarwestheimer-endlager-transportieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/2012\/12\/22\/atommull-aus-obrigheim-ins-neckarwestheimer-endlager-transportieren\/","title":{"rendered":"Den Atomm\u00fcll aus Obrigheim ins Neckarwestheimer Endlager transportieren?"},"content":{"rendered":"<p>Ein komplexes Thema sehr gut auf den Punkt gebracht: Das Thema der Brennelemente in Obrigheim und die Diskussion \u00fcber eine m\u00f6gliche Verschiebung nach Neckarwestheim. Lest bitte und verbreitet die Presseerkl\u00e4rung der Initiative Atomerbe Obrigheim.<\/p>\n<blockquote><p>Pressemitteilung der Initiative AtomErbe Obrigheim vom 20.12.2012<\/p>\n<p><strong>Wohin mit dem hochradioaktiven Atomm\u00fcll aus Obrigheim?<\/strong><br \/>\n<strong>Aktuell ist der AKW-Standort in der Pflicht!<\/strong><\/p>\n<p>Seit mehreren Jahren weisen Mitglieder der Initiative AtomErbe Obrigheim darauf hin, dass im AKW Obrigheim 342 abgebrannte hochradioaktive Brennelemente in einem Nasslager innerhalb der Anlage liegen und damit die Risiken beim R\u00fcckbau des Atomkraftwerks erh\u00f6hen. Dieses in den 1980er Jahren gebaute Nasslager war urspr\u00fcnglich nur f\u00fcr die Notauslagerung der Brennelemente vorgesehen und wurde Ende der 1990er Jahre zum l\u00e4ngerfristigen Zwischenlager umdefiniert. An allen anderen AKW-Standorten Deutschlands werden die abgebrannten Brennelemente in CASTOR-Beh\u00e4ltern trocken gelagert.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen wurde in den Medien wieder einmal \u00fcber die Idee berichtet, den Atomm\u00fcll aus dem Atomkraftwerk Obrigheim beim AKW Neckarwestheim zwischenzulagern.<!--more--><\/p>\n<p>Die Initiative vermutet, dass die Betreiberfirma EnBW das laufende Genehmigungsverfahren f\u00fcr ein CASTOR-Zwischenlager in Obrigheim nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorangetrieben hat in der Hoffnung, die Brennelemente in einem ihrer anderen Lager unterbringen zu k\u00f6nnen. Auf der Internetseite des Bundesamtes f\u00fcr Strahlenschutz ist nachzulesen, dass der Antrag f\u00fcr ein Standort-Zwischenlager in Obrigheim bereits im April 2005 gestellt und im Dezember 2011 \u00fcberarbeitet wurde. Damit ist es das am l\u00e4ngsten laufende Genehmigungsverfahren dieser Art.<\/p>\n<p>Nach Meinung der Initiative AtomErbe Obrigheim sind die Obrigheimer Brennelemente in dem geplanten Standort-Zwischenlager aufzubewahren. Sie fordert, dass dieses selbstverst\u00e4ndlich nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik mit m\u00f6glichst hohen Sicherheitsvorkehrungen errichtet werden soll.<\/p>\n<p>Das Atomgesetz sieht vor, dass der hochradioaktive Atomm\u00fcll am jeweiligen Standort zwischengelagert wird, wo er entstanden ist, und so gef\u00e4hrliche Atomtransporte vermieden werden. Dabei sollte es auch bleiben.<\/p>\n<p>Die Initiative AtomErbe Obrigheim wundert sich immer wieder \u00fcber die Inkonsequenz im Umgang mit der Atomenergie und dem dabei anfallenden hochradioaktiven Atomm\u00fcll: Niemand will ihn haben, keiner wei\u00df wohin damit, aber trotzdem wird immer mehr davon produziert, statt alle Atomkraftwerke abzuschalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen k\u00f6nnen Sie sich wenden an: initiative@atomerbe-obrigheim.de<br \/>\nWeitere Informationen unter http:\/\/atomerbe-obrigheim.de<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein komplexes Thema sehr gut auf den Punkt gebracht: Das Thema der Brennelemente in Obrigheim und die Diskussion \u00fcber eine m\u00f6gliche Verschiebung nach Neckarwestheim. Lest bitte und verbreitet die Presseerkl\u00e4rung der Initiative Atomerbe Obrigheim. Pressemitteilung der Initiative AtomErbe Obrigheim vom 20.12.2012 Wohin mit dem hochradioaktiven Atomm\u00fcll aus Obrigheim? 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