{"id":1773,"date":"2015-01-19T07:55:28","date_gmt":"2015-01-19T06:55:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.energiewendeheilbronn.de\/blog\/?p=1773"},"modified":"2015-01-24T20:59:55","modified_gmt":"2015-01-24T19:59:55","slug":"der-akw-abriss-betrifft-uns-alle-einwendungen-gkn1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/2015\/01\/19\/der-akw-abriss-betrifft-uns-alle-einwendungen-gkn1\/","title":{"rendered":"Der AKW-Abriss betrifft uns alle &#8211; jetzt B\u00fcrger-Anliegen einwenden zu GKN I"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1774\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW-250x148.jpg\" alt=\"Freigabe zum Metallrecycling - Kochtopf - ich war ein Rohr im AKW\" width=\"250\" height=\"148\" srcset=\"http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW-250x148.jpg 250w, http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW-150x88.jpg 150w, http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW-670x396.jpg 670w, http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Ich-war-ein-Rohr-im-AKW.jpg 851w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"Normal\"><strong>\u00dcber das Abschalten der AKWs hinaus denken &#8211; Unterlagen-Auslegung f\u00fcr GKN I hat begonnen &#8211; Frist bis 18.3.2015<\/strong><\/p>\n<p class=\"Normal\">\u00a0Das Aktionsb\u00fcndnis Energiewende Heilbronn informiert: Zwei Atomkraftwerksbl\u00f6cke in unserer Nachbarschaft sind abgeschaltet und das ist gut so: Obrigheim und Neckarwestheim I (\u201eGKN I\u201c). Das AKW \u201eGKN II\u201c l\u00e4uft allerdings noch. Leider schaffen auch die Stilllegung, der Abriss und der Abrissm\u00fcll eines AKWs neue Probleme. Wie baut man ein AKW so auseinander, dass dabei m\u00f6glichst wenig Radioaktivit\u00e4t in Luft und Abwasser ger\u00e4t, und auch die Handwerker m\u00f6glichst wenig verstrahlt werden?<\/p>\n<p class=\"Normal\">Was f\u00e4ngt man mit Anlagen, Restmetall, Beton und anderen Materialien an, von denen eigentlich fast alles Radioaktivit\u00e4t abbekommen haben k\u00f6nnte? Immerhin geht es dabei alleine bei GKN I um mehrere hunderttausend Tonnen. Nur der am st\u00e4rksten strahlende M\u00fcll soll in spezielle Atomm\u00fclllager kommen (die bekanntlich noch nicht existieren), was ist mit dem gro\u00dfen Rest? Wenige Prozent davon sollen auf Deponien \u00fcber oder unter Tage kommen (so wie im Heilbronner und Kochendorfer Salzbergwerk schon viel Material aus anderen Atom-Anlagen gelagert wird), aber fast alles (\u00fcber 95%) soll zur freien Verwendung abgegeben werden und kann dann z. B. in fast beliebigen Gegenst\u00e4nden aus recyceltem Metall landen, in Baumaterialien oder in der M\u00fcllverbrennung und deren Rauch oder Schlacke.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Niemand verfolgt die Wege dieses Materials nach. Es darf noch in einem gewissen Ma\u00df radioaktiv strahlen, weil man f\u00fcr diese so genannte \u201eFreigabe\u201c entschieden hat, dass jeder Mensch dadurch jedes Jahr eine zus\u00e4tzliche Strahlenbelastung von 10 \u00b5Sv oder mehr erhalten darf. Diese Festlegung aus der \u201eStrahlenschutz-Verordnung\u201c ist wenig bekannt und basiert auf einer leider geheimen Berechnung. Sie bedeutet f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung insgesamt eine nennenswerte Zunahme an Erkrankungen.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Das Aktionsb\u00fcndnis Energiewende schlie\u00dft sich der Kritik namhafter Fachleute an und fordert, diese Strahlenfreigabe zu verbieten und den gesamten Abrissm\u00fcll zu deponieren, und zwar am AKW-Standort.<!--more--><\/p>\n<p class=\"Normal\">Die B\u00fcrger werden nur \u00fcber ausgew\u00e4hlte Teile der Abrisspl\u00e4ne informiert und haben nur ein sehr begrenztes Mitsprache- und Einwendungsrecht. \u00dcberhaupt nur im ersten Genehmigungsschritt gibt es eine \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung. Von den separaten Verfahren (bei GKN I z. B. f\u00fcr eine neue Atomm\u00fcllfabrik namens \u201eReststoffbearbeitungszentrum\u201c) und von den wichtigen zweiten und sp\u00e4teren Genehmigungsschritten sollen die B\u00fcrger komplett ausgeschlossen werden. Und selbst im ersten Genehmigungsschritt bleiben die meisten Unterlagen geheim.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Die Frist f\u00fcr die Unterlagenauslegung mit der M\u00f6glichkeit, als B\u00fcrger dazu Stellung zu nehmen, betr\u00e4gt einmalig 2 Monate, obwohl sich der Abriss \u00fcber mindestens ein bis zwei Jahrzehnte hinziehen wird und viele Auswirkungen davon heute noch nicht absehbar sind.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Achtung:<br \/>\nf\u00fcr das AKW Neckarwestheim I hat die Frist am 19.1.2015 begonnen und endet am 18.3.2015. Wir raten allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern: schauen Sie sich die Unterlagen beim Umweltministerium an (Im Internet \u00fcber Kurzlink <a title=\"SEite des UM mit Einwendungsunterlagen - Kurzlink\" href=\"http:\/\/sn.im\/gkn1sag1\" target=\"_blank\">http:\/\/sn.im\/gkn1sag1<\/a>), informieren Sie sich auf den Webseiten <a title=\"www.AtomErbe-Neckarwestheim.de\" href=\"http:\/\/www.atomerbe-neckarwestheim.de\/\" target=\"_blank\">www.AtomErbe-Neckarwestheim.de<\/a> und <a title=\"www.EnergiewendeHeilbronn.de\" href=\"http:\/\/www.energiewendeheilbronn.de\/\" target=\"_blank\">Energiewende-HN.de<\/a> und nutzen Sie Ihr Recht, Einwendungen mit Ihren Sorgen, Fragen, Kritikpunkten und Forderungen einzureichen.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Zum Schutz unserer Gesundheit und der Gesundheit der kommenden Generationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber das Abschalten der AKWs hinaus denken &#8211; Unterlagen-Auslegung f\u00fcr GKN I hat begonnen &#8211; Frist bis 18.3.2015 \u00a0Das Aktionsb\u00fcndnis Energiewende Heilbronn informiert: Zwei Atomkraftwerksbl\u00f6cke in unserer Nachbarschaft sind abgeschaltet und das ist gut so: Obrigheim und Neckarwestheim I (\u201eGKN I\u201c). 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