{"id":344,"date":"2011-06-23T12:52:15","date_gmt":"2011-06-23T10:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.energiewendeheilbronn.de\/blog\/?p=344"},"modified":"2011-06-24T20:11:32","modified_gmt":"2011-06-24T18:11:32","slug":"uber-110-000-unterschriften-fur-volksbegehren-%e2%80%9eunser-hamburg-unser-netz%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/energiewendeheilbronn.de\/blog\/2011\/06\/23\/uber-110-000-unterschriften-fur-volksbegehren-%e2%80%9eunser-hamburg-unser-netz%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"\u00dcber 110.000 Unterschriften f\u00fcr Volksbegehren \u201eUnser Hamburg-Unser Netz\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Bundesweites Signal f\u00fcr Energiewende von unten<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Das bisher gr\u00f6\u00dfte Rekommunalisierungsvorhaben der bundesdeutschen Geschichte, das Hamburger Volksbegehren \u201cUnser Hamburg-Unser Netz\u201c hat 114 395 Unterschriften gesammelt und damit die f\u00fcr die zweite Stufe der Hamburger Volksgesetzgebung erforderlichen rund 62.000 Unterschriften weit \u00fcbertroffen.<br \/>\nZiel des Volksbegehrens ist es, die Hamburger Strom-, Fernw\u00e4rme- und Gasleitungsnetze bis 2015 wieder vollst\u00e4ndig in die \u00d6ffentliche Hand zu \u00fcbernehmen. Zur Zeit werden die Netze noch von den Energiekonzernen Vattenfall und Eon betrieben.<br \/>\nDas B\u00fcndnis \u201eUnser Hamburg \u2013 unser Netz\u201c wird u.a. von den Hamburger Untergliederungen von Attac, BUND, Robin Wood, Evangelischer Kirche, Verbraucherzentrale getragen.<!--more-->\u201eW\u00e4hrend Angela Merkel und Schwarz-Gelb mit dem Energiekonzept auf Bundesebene weiter auf gro\u00dfe L\u00f6sungen und Grundlastkraftwerke setzen, weil sich damit Profite f\u00fcr Atom- und Kohlekraftwerke noch auf Jahrzehnte rechtfertigen lassen, bringen die Kommunen die Energiewende von unten auf den Weg. Nachdem jahrelang kleinere Gemeinden vorgelegt haben, erreicht die Rekommunalisierungswelle jetzt die Gro\u00dfst\u00e4dte.<\/p>\n<p>Auch in Berlin ist eine \u00e4hnliche Initiative geplant. Die irrwitzige Idee, Strom mit gigantischen \u00dcberlandleitungen von Nord nach S\u00fcd zuverschicken, nur damit gro\u00dfe Konzerne daran verdienen k\u00f6nnen, ergibt mit einer regionalen Energieversorgung der Kommunen keinen Sinn mehr.<br \/>\nEnergiekonzerne wie Vattenfall und Eon sind das Modell von gestern\u201c, erl\u00e4utert Roman Denter von der bundesweiten Attac AG Energie, Klima, Umwelt.<br \/>\nDie SPD regiert in Hamburg mit absoluter Mehrheit. Senatschef Olaf Scholz hatte auf Druck der Energiekonzerne Vattenfall und Eon kurz vor der Hamburgischen B\u00fcrgerschaftswahl im Februar 2011 eine Positions\u00e4nderung in der SPD durchgesetzt. Hatte die SPD-Fraktion im Hamburger Landesparlament noch kurz zuvor eine vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme in \u00f6ffentliche Hand gefordert, ist jetzt eine 25,1 % Beteiligung Regierungsziel.<\/p>\n<p>\u201eAuch f\u00fcr den ersten Hamburger B\u00fcrgermeister ist das eine empfindliche Niederlage in seinen ersten 100 Tagen Regierungszeit. Minderheitenbeteiligungen der Stadt bedeuten nur eine Finanzspritze f\u00fcr die Atomkonzerne ohne jede M\u00f6glichkeit, die Energiewende zu gestalten.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist dagegen die demokratische Kontrolle: 100 % \u00dcbernahme in \u00f6ffentliche Hand und Verwendung der Gewinne f\u00fcr soziale Tarife und den Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort.&#8220;, erkl\u00e4rt Wiebke Hansen von der Kampagne Unser Hamburg-Unser Netz.<\/p>\n<p>Sollte der SPD-Senat bei seiner ablehnenden Haltung bleiben, folgt 2013 ein Volksentscheid. Nach einer repr\u00e4sentativen Erhebung des Psephos-Instituts f\u00fcr den BUND im Februar 2011 unterst\u00fctzen 65 Prozent der HamburgerInnen das Ziel des Volksbegehrens. 61 Prozent erhoffen sich durch einen kommunalen Versorger &#8222;eine verbraucherfreundlichere Preispolitik&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen und Interviews &#8211; Kontakt zum B\u00fcndnis Unser Hamburg-UnserNetz:<br \/>\nRoman Denter, Attac AG Energie, Klima, Umwelt, Tel: 0163-361 340 4<br \/>\nWiebke Hansen, Kampagnenleiterin, Tel: 0176-700 466 09<\/p>\n<div class=\"mcePaste\" style=\"width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;\"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE              MicrosoftInternetExplorer4              &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;!   \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-priority:99; \tmso-style-qformat:yes; \tmso-style-parent:&quot;&quot;; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:11.0pt; \tfont-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; \tmso-ascii-font-family:Calibri; \tmso-ascii-theme-font:minor-latin; \tmso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; \tmso-fareast-theme-font:minor-fareast; \tmso-hansi-font-family:Calibri; \tmso-hansi-theme-font:minor-latin; \tmso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; \tmso-bidi-theme-font:minor-bidi;} --> <!--[endif] -->&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Ich weiss ja nicht, ob ihr es schon wusstet ;-)&#8230; Steht auch schon auf unserer Homepage.<br \/>\nWir kommen immer weiter voran mit unseren Positionen. Jetzt m\u00fcssen wir alle uns nur noch gut vernetzen&#8230;<br \/>\nLG, Dirk<\/span><\/p>\n<p><span>Pressemitteilung<\/span><span> <\/span><\/p>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Attac Deutschland<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Frankfurt am Main, 23. Juni 2011<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">* \u00dcber 110.000 Unterschriften f\u00fcr Volksbegehren \u201eUnser Hamburg-Unser Netz\u201c<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">* Bundesweites Signal f\u00fcr Energiewende von unten<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Das bisher gr\u00f6\u00dfte Rekommunalisierungsvorhaben der bundesdeutschen<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Geschichte, das Hamburger Volksbegehren \u201cUnser Hamburg-Unser Netz\u201c hat<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">114 395 Unterschriften gesammelt und damit die f\u00fcr die zweite Stufe der<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Hamburger Volksgesetzgebung erforderlichen rund 62.000 Unterschriften<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">weit \u00fcbertroffen. Ziel des Volksbegehrens ist es, die Hamburger Strom-,<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Fernw\u00e4rme- und Gasleitungsnetze bis 2015 wieder vollst\u00e4ndig in die<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00d6ffentliche Hand zu \u00fcbernehmen. Zur Zeit werden die Netze noch von den<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Energiekonzernen Vattenfall und Eon betrieben. Das B\u00fcndnis \u201eUnser<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Hamburg \u2013 unser Netz\u201c wird u.a. von den Hamburger Untergliederungen von<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Attac, BUND, Robin Wood, Evangelischer Kirche, Verbraucherzentrale getragen.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u201eW\u00e4hrend Angela Merkel und Schwarz-Gelb mit dem Energiekonzept auf<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Bundesebene weiter auf gro\u00dfe L\u00f6sungen und Grundlastkraftwerke setzen,<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">weil sich damit Profite f\u00fcr Atom- und Kohlekraftwerke noch auf<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Jahrzehnte rechtfertigen lassen, bringen die Kommunen die Energiewende<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">von unten auf den Weg. Nachdem jahrelang kleinere Gemeinden vorgelegt<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">haben, erreicht die Rekommunalisierungswelle jetzt die Gro\u00dfst\u00e4dte. Auch<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">in Berlin ist eine \u00e4hnliche Initiative geplant. Die irrwitzige Idee,<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Strom mit gigantischen \u00dcberlandleitungen von Nord nach S\u00fcd zu<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">verschicken, nur damit gro\u00dfe Konzerne daran verdienen k\u00f6nnen, ergibt mit<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">einer regionalen Energieversorgung der Kommunen keinen Sinn mehr.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Energiekonzerne wie Vattenfall und Eon sind das Modell von gestern\u201c,<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">erl\u00e4utert Roman Denter von der bundesweiten Attac AG Energie, Klima, Umwelt.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Die SPD regiert in Hamburg mit absoluter Mehrheit. 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Hatte die SPD-Fraktion im<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Hamburger Landesparlament noch kurz zuvor eine vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme in<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00f6ffentliche Hand gefordert, ist jetzt eine 25,1 % Beteiligung<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Regierungsziel.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u201e\u201eAuch f\u00fcr den ersten Hamburger B\u00fcrgermeister ist das eine empfindliche<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Niederlage in seinen ersten 100 Tagen Regierungszeit.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Minderheitenbeteiligungen der Stadt bedeuten nur eine Finanzspritze f\u00fcr<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">die Atomkonzerne ohne jede M\u00f6glichkeit, die Energiewende zu gestalten.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Unser Ziel ist dagegen die demokratische Kontrolle: 100 % \u00dcbernahme in<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00f6ffentliche Hand und Verwendung der Gewinne f\u00fcr soziale Tarife und den<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort.\", erkl\u00e4rt Wiebke Hansen von<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">der Kampagne Unser Hamburg-Unser Netz.<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">\u00a0<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">Sollte der SPD-Senat bei seiner ablehnenden Haltung bleiben, folgt 2013<\/span><\/pre>\n<pre><span style=\"font-size: 13.5pt;\">ein Volksentscheid. 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Vielen Dank an alle Unterst\u00fctzerInnen!<\/pre>\n<pre><a href=\"http:\/\/www.wollt-ihr-wissen.de\/\">http:\/\/www.wollt-ihr-wissen.de<\/a><\/pre>\n<pre><a href=\"http:\/\/www.berliner-wassertisch.net\/\">http:\/\/www.berliner-wassertisch.net<\/a><\/pre>\n<pre>----------------------------------------<\/pre>\n<pre>Gegen den Ausverkauf \u00f6ffentlicher G\u00fcter:<\/pre>\n<pre><a href=\"http:\/\/www.gemeingut.org\/\">http:\/\/www.gemeingut.org<\/a><\/pre>\n<pre><a href=\"http:\/\/www.ppp-irrweg.de\/\">http:\/\/www.ppp-irrweg.de<\/a><\/pre>\n<pre>----------------------------------------<\/pre>\n<pre>Flyer, DVDs und Aufkleber gegen PPP gibts im attac-Webshop:<\/pre>\n<pre><a href=\"http:\/\/shop.attac.de\/index.php\/catalogsearch\/result\/?q=ppp\">http:\/\/shop.attac.de\/index.php\/catalogsearch\/result\/?q=ppp<\/a><\/pre>\n<pre>----------------------------------------<\/pre>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesweites Signal f\u00fcr Energiewende von unten Das bisher gr\u00f6\u00dfte Rekommunalisierungsvorhaben der bundesdeutschen Geschichte, das Hamburger Volksbegehren \u201cUnser Hamburg-Unser Netz\u201c hat 114 395 Unterschriften gesammelt und damit die f\u00fcr die zweite Stufe der Hamburger Volksgesetzgebung erforderlichen rund 62.000 Unterschriften weit \u00fcbertroffen. 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