Auftakt zum Monat der Energiewende

Exkursionen, Kongress, Ausstellung und Konzert

Auftakt zum Monat der Energiewende.

Unter dam Dach des "Bürgerforums für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Heilbronn" startete am Samstag der Energiewendemonat mit der Roadshow 50-80-90 des Umweltminsiteriums. Für ein buntes und abwechslungsreiche Programm sorgten Infostände von uns, dem BUND, EnerGeno, Hochschule und Plan international:

Mitmachen, Informieren, Diskutieren, Lernen und Hören.

Der Veranstaltungsmonat ist ein Teil der Energiewendetage Baden-Württemberg www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de

Veranstalter sind das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, EnerGeno Heilbronn-Franken, Lokale Agenda 21 / Rat für Klimaschutz, Stadt Heilbronn, VDI Neckargruppe, IHK Heilbronn.

Mit einer Pressemitteilung nahmen das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und der BUND, Rgionalverband Heilbronn-Franken  die Veranstaltung zum Anlass, mehr Klimaschutz in der Stadt zu fordern:

"Klimaschutz und Klimawandelanpassung müssen Chefsache werden" Wir fordern Oberbürgermeister Harry Mergel dazu auf, Klimaschutz und Klimawandelanpassung zur "Chefsache" zu machen und im Rahmen der Stadtkonzeption 2030 als zentrales Ziel zu verankern. Ganze Pressemitteilung lesen

Presseartikel zum Auftakt des Energiewendemonats:

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Nachhaltigkeitsinsel

12.06.2015

Um ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu setzen, verwandelte sich der Heilbronner Kiliansplatz am Freitag, 12. Juni zwischen 12 und 18 Uhr zu einer "Nachhaltigkeitsinsel":

Dazu wurden den „Nachhaltigkeits-Touristen“ auf über 20 kleinen Info-Inseln ein buntes Programm zum Mitreden, Mitmachen und Nachdenken angeboten. Dabei ging es um klimafreundlich produzierte und gesunde Nahrungsmittel , nachhaltig angebaute Blumen, Second-Hand-Verkauf, Weltladen mit Upcycling-Produkte, Gemeinwohlökonomie, Stadtradeln, Energiewende zum Selbermachen und vieles mehr - bis hin zum Ressourcensparen und Plastikmüll vermeiden.

Presseartikel zur Nachhaltigkeitsinsel:

 


Risiken durch Sondermüll im Salzbergwerk Heilbronn

11.06.2015, Giftmüll für die Ewigkeit

Der schweizer Geologe und Nuklearexperte Marcos Buser referierte im vollen Saal der Neckargartacher Kulturschmiede. Über 100 Interessierte kamen zu dem Vortrag des Bergbauspezialisten.

Buser stellte in seinem anschaulichen Vortrag die Risiken der Einlagerung von Giftstoffen in das Salzbergwerk zwischen Kochendorf und Heilbronn dar. Kein Salzbergwerk sei vor Wassereinbruch sicher. Bis heute dringt Wasser weltweit in Salzbergwerke ein, wie etwa im Salzbergwerk Asse in Niedersachsen, in dem Atommüll gelagert wird.

Und falls der Wassereinbruch auch nicht jetzt passiert, so bleibt Giftmüll ewig gefährlich. Wir vererben die Gefahren den nächsten Generationen. 

Video über den Vortrag
Video über die Diskussion
Homepage BI GegenGift UnterLand

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60+ Earth Hour 2015 - wir waren dabei!

Licht aus Kerzen an

Rund um den Globus gingen am Samstag dem 28.März  2015 von 20:30 - 21:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der Earth Hour haben tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit gehüllt und unzählige Privatpersonen haben zu Hause das Licht ausgeschaltet.

Auch Heilbronn war in diesem Jahr bei der Earth Hour dabei und hat für 60 Minuten die Beleuchtung von Marktplatz, Rathaus und Kilianskirche abgeschaltet.

Aktion in Heilbronn: Mit mehr als 700 Kerzen wurden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus die Umrisse der Kontinente dargestellt, um so gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Wir, das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn schenkten während der Earth Hour auf dem Marktplatz regionalen „Klimasaft“ aus und gaben Energiespar- und Klimatipps, damit aus den guten Vorsätzen für das Klima - mehr als nur 60 Minuten werden.

Außerdem gab es eine Feuershow, da die Stadtinitiative Heilbronn am selben Abend zum Nightshopping unter dem Motto „Feuer und Flamme“ einlud.

Somit  stand die Earth Hour in Heilbronn im Zeichen von Kerzenschein und Feuer.

Fotoserie

earthhour.wwf.de


Fukushima keine Entwarnung: Tausende demonstrierten in Neckarwestheim

08.03.2015

Vier Jahre nach dem atomaren Super-GAU in Fukushima demonstrierten am  Sonntag dem 8. März  rund 3.000 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den sofortigen Atomausstieg, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll und die dynamische Fortführung der dezentralen Energiewende. Die Demonstration zog vom Bahnhof Kirchheim über die Neckarbrücke zum Atomkraftwerk, um ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Fukushima zu setzen sowie auf die bestehenden Risiken und Probleme der Atomkraftnutzung hinzuweisen. weiterlesen

Hier gehts zum Rückblick: Berichte, Fotos und Videos


Kochtöpfe demonstrieren auf dem Hafenmarkt:

Kein Radioaktives Material in den Stoffkreislauf!

Pressemitteilung

Kundgebung zum Genehmigungsverfahren für den Abriss von GKN 1

63 Kochtöpfe, zwei Bratpfannen und ein Spätzlesdrücker demonstrierten am Samstag, 24.01.2015 auf dem Heilbronner Hafenmarkt gegen das „Freimessen“ radioaktiv belasteter Materialien, die beim Abriss von Atomkraftwerken entstehen, und ihre Einführung in den normalen Stoffkreislauf.

Die stählernen Demonstranten trugen Schilder wie „Ich war ein Dampfruckrohr – jetzt bin ich ein Dampfdrucktopf“, „Wir halten nicht solange, wie wir strahlen“ und „eine strahlende Küche – mit freundlicher Unterstüzung der EnBW“. Rund zwanzig Ordner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und vom BUND Regionalverband Heilbronn-Franken sorgten für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Kundgebung der Töpfe und beantworteten Fragen von Passanten zu der ungewöhnlichen Versammlung.

Anlass für die Aktion ist das Genehmigungs-verfahren für den Abriss des ersten Blocks des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Die Unterlagen liegen im Umweltministerium Baden-Württemberg und im Rathaus Neckarwestheim aus. Im Internet sind sie auf den Seiten des Umweltministeriums oder unter dem Kurzlink  http://sn.im/gkn1sag1 einsehbar. Bis 18. März können Einwendungen erhoben werden.

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Kundgebung zum Rückbau von GKN 1

Pressemitteilung

Strahlender Müll in Alltagsgegenständen?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, und das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn informieren am Samstag, 24.01.2015 um 13:00 Uhr auf dem Hafenmarkt Heilbronn mit einer Kundgebung über das Genehmigungsverfahren zum Abriss des ersten Blocks des Atomkraftwerks Neckarwestheim.
Im Mittelpunkt steht dabei das „Freimessen“ radioaktiver Materialien, die dann unkontrolliert in den Stoffkreislauf gelangen und in Alltagsgegenständen auftauchen können. Weiter wird auf die Möglichkeit hingewiesen, die Genehmigungsunterlagen einzusehen und Einwendungen vorzubringen.

Die Kundgebung findet in einer neuartigen Form statt, die voraussichtlich nicht alltägliche Fotomotive bietet.


Jetzt Einwendungen einreichen!

Beim Abriss eines AKWs kommt zutage, was man vorher verdrängen konnte: Hunderttausende Tonnen von Problem-Müll, große Freisetzung von Radioaktivität in die Luft und in das Wasser durch die Abrissarbeiten, gezielte, aber letztlich unkontrollierte Freigabe von radioaktivem Material in alle Welt.

Wir protestieren gegen die Leichtfertigkeit, mit der Schäden durch die Radioaktivität verleugnet und in Kauf genommen werden.

Ab sofort (19.1.2015) werden einige Unterlagen zum 1. Antrag auf Stilllegung und Abbau des AKWs Neckarwestheim ausgelegt, auch online auf der Homepage des Umweltministeriums (Hier, Ende: 18.3.2015).

Wir fordern für das Genehmigungsverfahren, dass es alle Teile des Abrissprojektes enthalten muss, dass es maximal transparent geführt wird, dass die Öffentlichkeit auch an allen weiteren Genehmigungsteilen beteiligt werden muss und dass alles getan wird, die Bevölkerung und die Umwelt maximal vor Schäden zu schützen. Informiert Euch auf unserer Homepage www.atomerbe.de und in unseren Flyern über die Hintergründe und die Argumente.

Macht Einwendungen. Informiert Andere und gebt das Wissen über das Verfahren und die Probleme weiter.

Auf www.atomerbe.de gibt es auch eine Sammeleinwendung, die hier heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Ausgefüllte und unterschriebene Listen bitte an die dort angegebene Adresse mit der Post zurückschicken. Eine Einwendung per Mail ist nicht möglich.

Nur Personen, die eine schriftliche Einwendung gestellt haben, haben einen Rechtsanspruch zur Teilnahme am Erörterungstermin, der nach Abschluss der Auslegefrist stattfinden wird.

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Trojanisches Pferd auf dem Kiliansplatz

Was ein 8 Meter großes trojanisches Pferd mit dem transatlantischen Freihandels- und Investorenschutzabkommen „TTIP“ zu tun hat? „Den meisten Passanten leuchtet das sofort ein.“, berichtet Monika Knoll vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn. Die Aktivisten hatten das aufblasbare Pferd, das zuvor auch schon vor dem Brandenburger Tor in Berlin stand, gemeinsam mit dem BUND nach Heilbronn auf den Kiliansplatz geholt.

Ziel der Aktion war es Unterschriften für eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP zu sammeln. „Wir haben schon oft Unterschriften gesammelt, aber noch selten so viele in so kurzer Zeit!“, ergänzt Knoll.

BUND und Aktionsbündnis befürchten, dass durch das Abkommen versteckt hinter dem Ziel „Beseitigung nicht-tarifärer Handels-Hemmnisse“ viele Fortschritte im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz rückgängig gemacht werden sollen. Der geplante Investorenschutz gefährde Errungenschaften der demokratischen Rechtsstaaten.

„Wie das Trojanische Pferd in der Sage von Homer kommt das geplante Freihandelsabkommen als Geschenk daher, aber sein Inhalt ist versteckt und birgt fatale Risiken – wenn es denn „hereingelassen“ wird“, so Knoll. Rund um das aufgeblasene Pferd waren Schilder mit den Befürchtungen der Umweltschützer aufgestellt. Fracking, Hormonfleisch, Gentechnik und Demokratieabbau wurden angesprochen.

Nachdem die EU-Kommission eine Petition aus formalen Gründen nicht angenommen hat, hat ein breites gesellschaftliches Bündnis eine selbstorganisierte Bürgerinitiative gestartet mit dem Ziel, mindestens eine Million Unterschriften in sieben EU-Staaten zu sammeln. Über 750 000 Menschen haben bislang online und auf der Straße unterschrieben, die Heilbronner Aktion war ein Beitrag dazu.

Wer die Unterschriftenaktion  verpasst hat kann auch online unter www.Stop-TTIP.org unterschrieben.

Weitere Fotos von der Aktion

Presseartikel mit Bezug zur Aktion: