Energiewende Heilbronn Blog

Die Kategorie "AKW-Stillegung und Abriss" enthält 16 Artikel.

Neckarwestheim: Erst abschalten, dann transportieren!

Kinder haften fĂĽr ihre ElternIm Vorfeld der am Donnerstag, 18. April 2013 stattfindenden Informationskommission Neckarwestheim (www.infokommission-gkn.de), wo das Thema „Obrigheimer AtommĂĽll nach Neckarwestheim“ auf der Tagesordnung steht und angesichts des Bund-Länder-Endlagerkompromisses, der einen eventuellen Atomtransport von La Hague nach Neckarwestheim zur Folge haben könnte, erklärt der Bund der BĂĽrgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN):

Solange der Block II in Neckarwestheim noch läuft und dort jedes Jahr circa drei CASTOR-Behälter voll mit hochgefährlichem Atommüll produziert werden, lehnen wir Atomkraftgegner jede Art von Transporten in das unterirdische Zwischenlager in Neckarwestheim ab. Hiermit wird suggeriert, die Atommüllproblematik sei bewältigbar, tatsächlich wird das Problem nur verschoben.

Die Politik handelt mit der Endlagersuche an einem Punkt, wo kein Zeitdruck besteht. Beim Jahrtausendproblem AtommĂĽllentsorgung kommt es auf wenige Jahre nicht an.

Bei der Frage des Weiterbetriebs kommt es aber auf den Faktor Zeit an. (mehr …)


Volle Transparenz?

erstellt am: 14.04.2013 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, GiftmĂĽlldeponie im Salzbergwerk, Lokalpolitik

In Heilbronn Unter Tage Volle Transparenz

Sorgen wegen der GiftmĂĽlldeponie im Salz unter Heilbronn

Hunderttausende Tonnen GiftmĂĽll lagern unter Heilbronn, Millionen Tonnen unter Kochendorf. Nicht nur dass darunter auch radioaktives Material ist macht Sorgen (insgesamt ca. 300.000 Tonnen durch „Freimessen“ aus der StrahlenschutzĂĽberwachung entlassener MĂĽll), sondern auch die fragliche geologische Stabilität.

Aktuell wurde ein Absturz von geschätzt 700 Tonnen Salz oder Gestein aus der Decke einer Giftmüllkammer auf den gelagerten Müll bekannt. Der Zeitpunkt des Ereignisses ist unklar.
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Den AtommĂĽll aus Obrigheim ins Neckarwestheimer Endlager transportieren?

erstellt am: 22.12.2012 • von: Daniel • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Anti-Atom, AtommĂĽll & Castor, GKN Neckar­westheim, KWO Obrigheim, Presse

Ein komplexes Thema sehr gut auf den Punkt gebracht: Das Thema der Brennelemente in Obrigheim und die Diskussion über eine mögliche Verschiebung nach Neckarwestheim. Lest bitte und verbreitet die Presseerklärung der Initiative Atomerbe Obrigheim.

Pressemitteilung der Initiative AtomErbe Obrigheim vom 20.12.2012

Wohin mit dem hochradioaktiven AtommĂĽll aus Obrigheim?
Aktuell ist der AKW-Standort in der Pflicht!

Seit mehreren Jahren weisen Mitglieder der Initiative AtomErbe Obrigheim darauf hin, dass im AKW Obrigheim 342 abgebrannte hochradioaktive Brennelemente in einem Nasslager innerhalb der Anlage liegen und damit die Risiken beim Rückbau des Atomkraftwerks erhöhen. Dieses in den 1980er Jahren gebaute Nasslager war ursprünglich nur für die Notauslagerung der Brennelemente vorgesehen und wurde Ende der 1990er Jahre zum längerfristigen Zwischenlager umdefiniert. An allen anderen AKW-Standorten Deutschlands werden die abgebrannten Brennelemente in CASTOR-Behältern trocken gelagert.

In den vergangenen Tagen wurde in den Medien wieder einmal ĂĽber die Idee berichtet, den AtommĂĽll aus dem Atomkraftwerk Obrigheim beim AKW Neckarwestheim zwischenzulagern. (mehr …)


BBMN-Presseerklärung: Atomkraftgegner zur Informationskommission Neckarwestheim

erstellt am: 15.07.2012 • von: Daniel • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Anti-Atom, GKN Neckar­westheim, Informationskommission, Presse

Am Dienstag, 17. Juli 2012 findet in der Reblandhalle Neckarwestheim die konstituierende Sitzung der „Informationskommission zum Kernkraftwerk Neckarwestheim“ statt. Durch die Einrichtung dieses Gremiums verfolgt die Landesregierung das Ziel, ĂĽber Sicherheitsfragen der Atomanlagen in Neckarwestheim (GKN I und GKN II) zu informieren und zu einem Informationsaustausch zwischen Kommissionsmitgliedern, sowie Behörden und Betreibern beizutragen.

Vergleiche http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/93262/

Der Bund der BĂĽrgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN) begrĂĽĂźt die Einrichtung dieses Gremiums. Alles, was dazu dient, dass ĂĽber die Sicherheit und die Defizite der Atomkraftwerke gesprochen wird, ist gut und sinnvoll.

Die Sitzung bietet für uns die Möglichkeit, atomare Sicherheit zu thematisieren und die sofortige Abschaltung von GKN II zu fordern. Wir werden deshalb an der Infokommission teilnehmen und rufen auch dazu auf, als Zuhörer in die Halle zu kommen.

Allerdings ist fĂĽr uns klar: Es gibt keine „sichere“ Atomkraft. Es muss wieder deutlich werden: Atomkraft gefährdet schon im Normalbetrieb unsere Gesundheit und ein Super-GAU kann riesige Regionen unbewohnbar machen. Nur wenn die Infokommission dem Ziel eines sofortigen Atomausstiegs dient, macht die Teilnahme fĂĽr uns Sinn. (mehr …)


Offener Brief & Klage: Ă–ffentlichkeitsbeteiligung zur 3. SAG des Atomkraftwerks Obrigheim

erstellt am: 03.07.2012 • von: Daniel • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Anti-Atom, KWO Obrigheim

Hintergrund: Das AKW Obrigheim, rund 30 Kilometer von Heidelberg entfernt, befindet sich derzeit im Rückbau. Am 2. Juli wurden Informationen zur 3. Abbaugenehmigung veröffentlicht, am 24.7 soll eine freiwillige Beteiligung- (i.e. Informationsveranstaltung) durch das Umweltministerium stattfinden. Am Vorgehen der Landesregierung gibt es Kritik aus der Bevölkerung, von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden.

Schon vorher laden am 11.07.2012 die Initiative Atomerbe Obrigheim und der BUND Rhein-Neckar-Odenwald zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Das strahlende Erbe der Metropolregion“ ein. Es geht um den aktuellen Stand des RĂĽckbaus des AKW Obrigheim und die Kritik von Seiten der Veranstalter. Einladung ansehen

Hier der offene Brief: (mehr …)


Bensheimer Erklärung zum Rückbau des AKW Biblis

erstellt am: 03.03.2012 • von: Franz • Kategorie(n): AKW Biblis, AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Anti-Atom

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn unterstützt die Bensheimer Erklärung zum raschen und für die Öffentlichkeit transparenten Rückbau der beiden AKW-Blöcke in Biblis. Die Bensheimer Erklärung wurde am 15.2.2012 beschlossen:

BENSHEIMER ERKLĂ„RUNG

„Die Vertreter/innen regionaler Verbände und Organisationen – wollen den schnellen RĂĽckbau des AKW Biblis … bis zur „GrĂĽnen Wiese“ und bilden zu diesem Zweck einen Beirat.
Dieser muss eine öffentliche, unabhängige Institution sein.

Wir wollen, dass RWE dazu:
a) den Antrag auf „Stilllegungsgenehmigung“ sofort stellt und,
b) so schnell wie möglich die Pläne für zu treffenden Maßnahmen, die
Ablaufschritte und Stufen, den dafĂĽr erforderlichen Personaleinsatz und den
zeitlichen Rahmen hierfür festlegt und veröffentlicht.
c) die Arbeiten am nichtnuklearen Bereich des Kraftwerks möglichst bald
aufnimmt und das AKW fĂĽr einen wirtschaftlichen Leistungsbetrieb
unnutzbar macht.
d) die Verweilzeiten der Brennstäbe in den Abklingbecken solange
gewährleistet, bis eine sichere Verbringung in Transportbehälter möglich ist,
dĂĽrfen aber nicht darĂĽber hinaus ausgedehnt werden.
e) den Abbau unter den höchstmöglichen Sicherheitsmaßstäben durchführt.
Dabei steht für uns die Sicherheit der Bevölkerung in der Region und der
beteiligten Arbeitskräfte im Mittelpunkt.
f) die Lagerung der beim Rückbau anfallenden radioaktiven Abfälle auf
dem Werksgelände solange ermöglicht, bis eine Endlagerung
einvernehmlich und in einer vor Ort akzeptierten Weise möglich ist.

Wir wollen alle dafür notwendigen Schritte öffentlich und kritisch begleiten, um
diesen Prozess so schnell wie möglich und ohne Verzögerungen voran zu
bringen und abzuschlieĂźen.

Die Zeit der Atomwirtschaft ist vorbei. Die wirtschaftlichen und politischen
Verantwortlichen mĂĽssen sich der Verantwortung fĂĽr die sichere Beseitigung
ihrer fĂĽr Jahrmillionen strahlenden Hinterlassenschaften stellen.
Wir werden dafĂĽr sorgen, dass es voran geht!“

Links:
AK.W.ende
atomkraftENDE.darmstadt


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